Unsere Kandidaten

Innerstädtischer Bereich Mitte, Törten, Mildensee, Kleutsch, Sollnitz (19)

 »Die Jugend ist am Zug«

 

Raik Schamberg, 30 Jahre, BA Architektur, Freiberuflicher Skateparkplaner,

Stellvertretender Vorsitzender im Von der Rolle e.V.

Zwischen Oberzentrum und Weltkulturerbe geht die Beteiligung der Jugendlichen scheinbar unter.
Dies gilt es zu ändern. In einer Stadt, die mit Überalterung kämpft, müssen die Stadtmacher von morgen
schon heute  gehört werden. Die aktive Beteiligung junger Akteure  und die Gestaltung einer kinder- und
jugendfreundlichen Stadt sehe ich im Fokus meiner Arbeit. Eine frühzeitige Einbindung, von motivierten Jugendlichen, Gruppen und Vereinen, ist aus meiner Sicht ein wichtiger Baustein zur Erhöhung der Lebensqualität in unserer Doppelstadt.
 
Aktiv in: Von der Rolle e.V. (stellvertretender Vorsitzender), Studierendenschaft der HS Anhalt

 »Altes erhalten – Neues gestalten«

 

 

Prof. Dr. Holger Schmidt, 59 Jahre, Hochschullehrer und Stadtplaner,

verheiratet, 2 Kinder

 

Als Stadtplaner und Hochschullehrer sehe ich die großen Potenziale aber auch die Defizite in der Stadtent-wicklung. Bürgerschaftliche Initiativen können helfen, freie Räume neu zu beleben, dazu brauchen sie Unterstützung und Hilfe aus dem Stadtrat. Wir wollen die Stadt für die Menschen gestalten, die heute da sind,

sie müssen beteiligt und einbezogen werden. Aber wir müssen die Stadt auch für unsere Kinder und neu Hinzu-ziehende gestalten, dazu brauchen wir Mut zu Neuem und Unfertigem,- sowie Freiräume zum Ausprobieren.


Aktiv in: Schwabehaus e.V., Wohnungsgenossenschaft DAKSBAU e.G.,
Aktiv für: VorOrt e.V., Rehsumpf e.V., Von der Rolle e.V..

 »Klimaschutz auch als kommunale Aufgabe begreifen«

 

Burkhard Petersen, 64 Jahre, Dipl. Ing. Maschinenbau, Energieberater

 

Klimaschutz auch als kommunale Aufgabe begreifen.  Das gute Leben beginnt im Quartier, mit uns.

Stadtwerke müssen ein Zukunftsunternehmen werden, kein Geldesel für den Haushalt.


Aktiv in: Energietisch Dessau e.V., Urbane Farm am Leipziger Tor, Bund Umwelt und Naturschutz Deutschland BUND, KIEZ e.V. , Laientheater Die Huskies

 »Hinhören – Verbinden - Zukunft Machen«

 

Regina Sonnabend, 62 Jahre, Stadtplanerin, ledig

 

Die wirtschaftliche Entwicklung ist in Dessau-Roßlau nach schwierigen Umbruchzeiten erstaunlich erfolgreich verlaufen. Wie überall suchen hier viele Arbeitgeber motivierte und qualifizierte Arbeitskräfte. Was bieten wir Menschen, die sich für unsere Stadt entscheiden wollen? Was macht uns besonders? Was bringt uns im kommenden Jahrzehnt voran und neue Bevölkerung in die Stadt? Gute Kinderbetreuung. Gute Schulen.

Sozialer Zusammenhalt. Attraktive Kultur- und Freizeitangebote. Bezahlbares Wohnen. Baukultur. Menschen wollen in schönen Städten und freundlichen Nachbarschaften leben. Schönheit, Nützlichkeit und Offenheit fürs Neue gehören zu den Traditionen unserer anhaltischen Stadt.

Damit können wir die Stadt weiter bauen. Dafür engagiere ich mich als Bürgerin.

Aktiv in: Wohnungsgenossenschaft DAKSBAU e.G., Gemeindekirchenrat der Innenstadtgemeinde von St. Johannis und St. Marien Dessau , Anhalt-Hospiz , Förderverein für den Lutherchor Dessau

»Familien und Vereine unterstützen«

 

Ulrike Kegler, 39 Jahre, Dipl.-Ing. für Landespflege, tätig als Freiraumplanerin in einem freien Stadtplanungsbüro, ledig, 4 Kinder

Dessau-Roßlau ist eine großartige Familienstadt mit viel Raum und Potenzial, in dem sich vor allem unsere Kinder entfalten können. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Dessau-Roßlau eine größere Vielfalt an Bildungs-, Betreuungs- und Unterstützungsangeboten für Kinder und Familien bekommt. Alle Kinder sollen die gleichen Chancen haben und alle Eltern ohne Reue, Stress und Hektik arbeiten gehen können. Außerdem bin ich seit 12 Jahren in verschiedensten Vereinen aktiv und merke immer wieder, dass ohne die ehrenamtliche Tätigkeit vieler Dessau-Roßlauer das kulturelle Leben in unserer Stadt nicht funktionieren würde. Die Ehrenamtlichen sollten mehr Anerkennung und Unterstützung seitens der Verwaltung erfahren. Stadtverwaltung und Vereine müssen Hand in Hand arbeiten.

Aktiv in: Schwabehaus e.V., VorOrt e.V., Quartiersstammtisch Theater- und Johannisviertel, KGV Waldkater e.V., Heimat- und Traditionsverein Großkühnau e.V.