Unsere Kandidaten

Innerstädtischer Bereich Nord, Waldersee

»Bürger mitgestalten lassen«

 

Dr. Klaus Meier, 45 Jahre, Dr. agrar. und M.Sc. für Naturschutz und Landschaftsplanung,

Stadtrat seit 2014, Mitarbeiter beim Naturpark Fläming e.V. in Coswig (Anhalt), ledig, 4 Kinder

 

Bürger frühzeitig in Veränderungsprozesse und Planungen einzubeziehen sorgt für positive Identifikation

mit der eigenen Stadt. Mitgestaltende Bürgerbeteiligung verhindert Abwanderung, schafft ein positives Klima zwischen Verwaltung und Bürgerschaft und macht die gesetzlich vorgeschriebenen Planungsprozesse schneller.

Bestes Beispiel: Ferdinand-von-Schill-Straße; große Chance: Großer Markt (Schlossplatz).

 


Aktiv in: Schwabehausverein, Stadtmarketinggesellschaft, VorORT, Reisewerk

»Dessau-Roßlau attraktiv für die Zukunft entwickeln«

Stefan Giese-Rehm, 64 Jahre, Angestellter, verheiratet, 4 Kinder

Dessau-Roßlau muss sich gemeinsam entwickeln mit Perspektiven nördlich und südlich der Elbe, östlich und westlich der Mulde. Insbesondere möchte ich eine nachhaltige Stadt fördern: Diese Stadt ist familienfreundlich, und kreativ - mit gutem emissionsfreiem und preiswertem Nahverkehr und viel Grün.  Das macht im Blick auf die BuGa 2035 besonders viel Sinn. Nach 30 Jahren in der Jugendhilfe will ich mich jetzt stärker in der Kultur einbringen. An 15 Jahre Arbeit im Stadtrat will ich anknüpfen und die Anliegen von BürgerInnen und Initiativen unserer Stadt dort weiter voranbringen. Die Stadt sind wir mündige BürgerInnen!


Aktiv in: Vorstand im Eine-Welt-Netzwerk Sachsen-Anhalt, KIEZ e.V., Burgverein Roßlau, ADFC, Verein Anhaltische Landschaft, Förderverein Anhaltische Landesbibliothek, Ölmühle Roßlau, Förderverein Leipziger Tor,
Verein für Anhaltische Landeskunde, Moses-Mendelson Gesellschaft

»Global denken, lokal handeln«

 

Tino Knoff ,54 Jahre, Elektronikfacharbeiter, ledig


Alle BewohnerInnen sollen die Doppelstadt auch wieder als Stadt an Elbe und Mulde erleben und in der Stadt grüne Oasen vorfinden. Mir sind Zukunftsimpulse wichtig, die nachhaltig sind. Unsere Wohnkultur sollte vielfältig und nachhaltig sein. Plattenbauten sind mit interessannten Sanierungskonzepten ein Teil davon. Kultur und Traditionen sind mir sehr wichtig, mit gezielten Ideen und Konzepten können wir auch historische Gebäude, wie z.B. die alte Brauerei für Kulturveranstaltungen und Archive nutzen und beleben. Fairer Handel in Kombination mit biologischer Produktion sollte alltäglicher werden. Bausteine dafür sind der Weltladen im Therapiezentrum Bethanien in Dessau-Nord und der monatliche Biomarkt auf dem Lidice-Platz.

Aktiv in: Zukunftsreise Dessau, AG Kulturnacht, Beatclub 2.0, Kristallpalast 2.0
Mitglied in:  Eine-Welt-e.V. (Vorstand), ADFC e.V.

»Stadtquartiere als soziale und kulturelle Begegnungsstätten nutzen«

 

Andreas Gelies, 56 Jahre, Architekt, verheiratet, zwei Kinder


Ich setzte mich dafür ein, dass Dessau-Roßlau die Heimat der Moderne bleibt und eine Stärkung des Zentrums mit zeitgemäßer Architektur erfolgt. Dazu gehört, dass heutige Nutzungen in Gebäuden stattfinden, die von heute sind und nicht so tun als seien sie 300 Jahre alt. Die deutschlandweite Bewegung der Geschichtsfälschung, der Stadt ohne Brüche, sollte hier keinen Platz bekommen. Gestaltungsfragen in der Innenstadt betreffen vor allem: Wie schaffen wir einen Gebäudebestand der klimaschonend bewirtschaftet wird, in einem Stadtgefüge, das künftig ohne fossil betriebenen Individualverkehr auskommt und Lebensqualität für alle Bürger bereithält.

Aktiv in: Kiez e.V. (ehemals Vorstand), Schwabehaus e.V., Kurt-Weill-Gesellschaft

 

»Positives Umfeld gestalten«

 

Andreas Greiner, 45 Jahre, Einzelunternehmer, ledig, 1 Tochter


Ich bin 1998 zum Architekturstudium nach Dessau gekommen und bin in der Stadt geblieben,

weil sie mir immer ein positives Umfeld und Möglichkeiten geboten hat. Dies ist erhaltenswert und sollte

weiter ausgebaut werden, vor allem um der Jugend und den Junggebliebenen eine Lebensgrundlage zu bieten. Ich habe mich immer als Gestalter verstanden: Damit meine ich nicht nur das Gebaute oder den urbanen Raum, sondern auch das soziokulturelle Umfeld. Wichtig ist eine ganzheitliche Betrachtung und nicht nur

die Entwicklung von Einzelprojekten.

Aktiv in: Kunst- und Kulturprojekten

  »Freie Kultur entfalten - Aktive unterstützen «

 

Henry Mertens, 57 Jahre, Diplom Designer, Mitarbeiter der Hochschule Anhalt,

ledig, 3 Kinder

 

Kultur und Medien liegen für mich nah beieinander, ich bin hier selbst kreativ und engagiere mich für die Entfaltung einer freien Kultur und unterstütze Aktive in der Umsetzung ihrer Ideen. 2002 gründete ich eine Agentur für Medienproduktionen mit dem Fokus auf Urbanitätsforschung, Stadtplanung und Stadtentwicklung.

Aus diesen Erfahrungen schöpfe ich und möchte mich damit aktiv an der Stadt- und Kulturentwicklung beteiligen.

Mitglied in: Schwabehaus e.V.
Aktiv für: Helfende Hände e.V. Dessau-Roßlau, Fete Dessau und Fête de la Musique, VorOrt e.V., BrauArt e.V.,
Werkbund Sachsen-Anhalt e.V.

 

 

»Dessau-Roßlau - natürlich mobil für Jung und Alt«

 

Jörn Lindmaier, 45 Jahre, Stadtplaner, 3 Kinder

 

Dessau-Roßlau ist eine Stadt mit vielen Potenzialen: Neben diversen touristischen Attraktionen und der tollen umgebenden Natur,- ist die Stadt geprägt durch eine überschaubare Größe, kurze Wege, kaum Wohnungs- und Flächen-Knappheit, vielfältiges Kulturangebot und viel bürgerschaftliches Engagement. Ich bin überzeugt, dass man mit den richtigen Weichenstellungen hier noch viel mehr erreichen und dabei die Strukturen der Stadt als Chance betrachten kann. So wird Dessau-Roßlau eine zukunftsgerichtete lebenswerte Stadt für Jung und Alt. Daran möchte ich mitwirken und meine Kompetenzen in der Verkehrs-/ Stadtplanung, dem Umweltschutz und der Energiewende einbringen.

 

Aktiv in: Dessau-natürlich mobil, VCD Elbe-Saale